Terrassenversiegelung zum Terrasse abdichten

Wer seine Terrasse abdichten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Der Handel bietet Pflasterfugenmörtel, Nano Oberflächenschutz und Kunstharz an.

Terrasenversiegelung mit Pflasterfugenmörtel

Dieser Mörtel versiegelt die Fugen von Pflastersteinen, Beton, Fliesen, Naturstein oder zementartigen Untergrund und schützt gegen Abnutzung und Abreibung sowie gegen poröse Stellen im Boden. Die Gesteinsarten müssen saugfähig sein. Der Einkomponentenmörtel wird mit einer Rolle auf den sauber gefegten Boden möglichst nach dem Verfugen aufgetragen.

Terrassenversiegelung mit Nano Oberflächenschutz

Zur Terrasenversiegelung ist ein Produkt der Nanotechnologie ein einfaches Hilfsmittel, das alle mineralischen Oberflächen verstärkt und abdeckt. Winzige Teilchen diffundieren in die Oberfläche, glätten sie und weisen auf diese Art Schmutz ab. Die so behandelte Oberfläche ist immun gegen Wettereinflüsse, Algen, Moos und schützt vor Rissen, Brüchen, Ölflecken, Fettrückständen und hat zusätzlich noch eine selbstreinigende Funktion. Festgeklebter Kaugummi lässt sich spielend wieder entfernen. Positiv ist auch, dass diese Terrassenversiegelung unsichtbar ist. Sie eignet sich für Flächen aus Beton, Naturstein, Sandstein, Pflaster, Ton, Terrakotta, aber nicht für Holz. Die Anwendung ist einfach. Das Produkt wird als Spray, Farbe mit einem Roller auf die vorher gründlich gesäuberte und trockene Oberfläche gegeben. Nach der ersten Anwendung folgt die zweite Schicht, solange die erste Versiegelung noch feucht ist. Nach sieben Tagen hat sich die Wirkung voll entfaltet.

 

Terrassenversiegelung mit Kunstharz

Wer seine Terrasse abdichten möchte, um sie pflegeleicht zu gestalten, hat mit Kunstharz eine gute Wahl getroffen, die allerdings für Holz nicht geeignet ist. Holz atmet und arbeitet und würde die Kunstharzschicht im Laufe der Zeit zerstören. Kunstharz ist ebenso auf feuchten Böden nicht empfehlenswert, weil die Feuchtigkeit nicht verdunsten kann. Schritt 1 ist, gelöste oder defekte Fliesen, Steine, Fugenreste sauber zu entfernen. Alle Unebenheiten, Risse und Löcher sollten mit Spachtelmasse geglättet und sehr gut getrocknet werden. Alte gebrochene Steine oder Fliesen müssen ersetzt und neu verfugt werden. Nachdem alles getrocknet ist, folgt Schritt 2. Der Untergrund muss noch einmal gefegt und trocken gesäubert werden. Im dritten Schritt kann die Versiegelung mit einer Rolle oder einem Quast beginnen, wobei die Anweisungen des Herstellers unbedingt beachtet werden müssen, damit sich das Ergebnis sehen lassen kann. Um sich die Arbeit zu vereinfachen, bieten die Hersteller im Handel ganze Systeme an. Wer alles richtig machen will, entscheidet sich für ein System, bei dem alle Produkte aufeinander abgestimmt sind. Unterschieden werden transparente Kunstharzbeschichtungen, die dünn sind, Fliesen und Fugen versiegeln und imprägnieren von farbigen Beschichtungen, die mit 2mm dicker sind und auch beton versiegeln. In diese Schicht können Farbflocken oder Sand eingearbeitet werden, was den Terrassenboden dekorativ macht.

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